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Mani 86

CAD - CNC  Modellbau

 Manitwoo

Mani 87
Mani 2

Ein echter RES-Floater.  RES = Rudder, Elevator, Spoiler

In der Test- und Entwicklungsphase, mit  F.L.O.A.T.S - Performance

Vorläufige Maße:

Spannweite:                              3.38 m

Länge:                                      1.36 m

Tragflächenprofil:                    HQ-Winglet, mod.

Leitwerksprofil:                        symmetrisch

Gesamtflächeninhalt:               ca.: 72 qdm

Flächenbelastungen:                24g/qdm bis 35g/qdm

Gewicht Motorsegler:               ca.1800 g - 2000g

Gewicht Segler:                        ca.1600 g - 1700g

Motorisierung:                          preiswerter 200W Typhoon Aussenläufer

Angelenkte Achsen:                 V-Leitwerk -Zweiachser

Große, direkt am Servo angelenkte sehr wirkungsvolle, präzise einzufahrende Bremsklappen.

Ballastzugabe bis zu ca.500g

Vorläufige Ergebnisse:

Mani 14

Filme auf der Videoseite

MANIMINI 1
MANIMINI 2

Die großen Ruderflossen machen ihn auch mit wenig Ausschlag sehr folgsam. Die Flossen sind fast spaltfrei in Hohlkehle in je drei Scharnierzapfen gelagert. Eine Verwindungsgefahr wie beim Anschlag mit Scharnierband oder zusätzlicher Widerstand sind damit eliminiert. Trotz fehlender Querruder ist er auch bei leicht windigen Verhältnissen am Hang sauber zu dirigieren. Das typische Pendeln um die Hochachse, das bei Zweiachsern dieser Spannweite oft zu sehen ist, fehlt völlig. Er wechselt spontan von einer in die andere Schräglage und hält stabil, trotz relativ flacher Flächenknicks auch die enge Kreisbahn. Er ist mit der modifizierten HQ-Wingletprofilierung als Floater konzipiert, kann aber bei unruhigen Bedingungen oder zerrissener Thermik auch mal  für hohes Tempo mit den grossen Flossen runtergetrimmt werden.  Mit den Sturzflugbremsen lässt er sich auch schön genau landen und bei starker Thermik sind sie eine echte Heimkehrhilfe. Er ist sehr eigenstabil unterwegs. Flugbild und Flugverhalten sind fast wie bei einem Dreiachser. Er ist sehr entspannt zu bewegen. Durch eine stärkere Verwölbung des Flächen-Wingletprofils, eine andere Profildicke und eine andere Flächengeometrie ist er bei neutraler HL-Trimmung ein gutes Stück langsamer unterwegs als der Sombrero, was beabsichtigt war. Die Ergebnisse des jetzigen Entwicklungsstandes dürfen als hervorragend eingestuft werden.

Durch den leichten 200Watt Typhoon-Aussenläufer anstatt einem Getriebeinnenläufer werden Gewicht und Kosten gespart. Bei gewichtssparender Bauweise ist mit einer Flächenbelastung von ca. 24g/qdm zu rechnen. Der Prototyp liegt bei etwa 27g/qdm. Diese Flächenbelastungen sind bei der Spannweite von fast 3,50 mtr. mit für die sehr guten Steigwerte verantwortlich. Trotzdem lässt er sich nur mit Höhentrimmung schön schnell zum nächsten Bart beschleunigen oder überhaupt sehr zügig bewegen. Durch die sehr stabilen Flächen kann auch ohne Bedenken auf  bis zu 2500 Gramm aufballastiert werden.

In der Ebene sind mit dem Typhoon-Motor und einem 3S  2500er oder 2600er Lipo 7 bis 8 zügige Steigflüge zur Sichtgrenze möglich. Zur Zeit ist ein Poly-Tec 480-27 S  Innenläufer mit 4.4 : 1 Maxxon-Getriebe und einer großen 17” x 8” CamCarbon Klapplatte montiert. Die GFK-Motorspanten lassen sich mit passenden Vorbohrungen für diesen oder den fast baugleichen B40L Hackermotor vorbereiten.  Mit 500 Watt Leistung, einem BEC-Regler mit 40A (max.60A) und einem 3S 2600mAh Lipo mit 35C, max. kurz 55C Entladung, beide auch von Poly-Tec, gehts dann aber sehr schnell und steil nach oben.

2500er Konionzwillinge (Li-Mangan) mit einem Spannungsregler können beim leichteren Aussenläufer als Zusatzakkus für Empfänger und Servos genutzt werden. Die Rudermaschinen sind kleine, starke Digitalservos von Graupner, Typ DES 587 BB MG. Sie tragen mit der feinen Trimmöglichkeit und der hohen, präzisen Rückstellkraft auch ein wenig zur exakten Steuerbarkeit des Seglers bei. Im Rumpfboot ist mehr als genug Platz für alles Notwendige. Gesteuert wird zur vollsten Zufriedenheit mit der Senderdoppelantennen-Technik des Herrn Westerteicher - ACT und dem zum Segler passenden kleinen schmalen 8Kan. 2,4 GHz Empfänger. 

Die Ruderflossen werden wie bei den meisten V-Leitwerklern mittig durch den Rumpf angelenkt. Das vermindert den Widerstand im Leitwerksbereich. Das Leitwerk selbst ist als ganze Einheit mit Senkzapfen und zwei 6mm Polyamidsenkkopfschrauben auf dem Träger gesichert.

SOMA 6
SOMA 10

Auch der Manitwoo-Motorsegler-Prototyp hat den 2010er Flying -Circus mehr als erfolgreich bestanden. Mit seinen stabilen Flächen war er nicht aus der Ruhe zu bringen. Auch er hat genau wie der Sombrero seine harmonischen  F.L.O.A.T.S  Eigenschaften demonstriert.

Mani 114 Mani 120
Mani 112 Mani 122

Die vier Fotos oben zeigen die letzte Entwicklungsstufe. Auf den gebogenen Längsgurten der vorderen Hauptspanten liegt eine 0,8mm Sperrholzabdeckung auf, die durch schmale untergeleimte Querleisten mit Klemmung gehalten wird.Die Kabinenhaube und der obere Rumpfdeckel werden durch Steckzungen und quadratische Magnete sicher ge- halten. Im Rumpfboot vorne ist der Polytec-Getriebemotor montiert. Der LiPo-Akku liegt am Rumpfboden ange- klettet mittig  im vierten Hauptspant. Dahinter der kleine 6Kanalempfänger von ACT. Die Antennen werden unter den Flächen seitlich und im rechten Winkel zueinander ausgeleitet.

LI 8

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